Monday, January 14, 2013

Die afrikanische Sonne am Indischen Ozean genießen

 eating a delicous fruit platter in a cliff garden, overlooking the harbour of Tanga in northern Tanzania

Die letzten paar Tage meiner Reise verbrachte ich an der Nordküste von Tanzania, an einem abgelegenen Strand bei Pangani. Dort hinzugelangen war fast eine kleine Weltreise ;) 
Vom Landesinneren, genauer gesagt am Fuße des Kilimanjaro, bin ich in der Früh um halb neun aufgebrochen und erstmal gute sechs Stunde in Richtung Küste nach Tanga gefahren. Von dort ging's eine Stunde später in einem Minibus an mein Ziel. 

Busfahren in Tanzania ist wahrlich ein Abenteuer, ganz nach dem Motto: der Weg ist das Ziel :)
Fahrpläne sind meistens nicht vorhanden und selbst wenn, sind sie wohl eher eine vage Richtlinie, als ein strikt einzuhaltender Plan. Abgefahren wird, wenn der Bus voll ist. Aber auch mit den Sitzplätzen ist das so eine Sache. Was man in Europa unter einem vollbesetzten Bus versteht, ist in Tanzania noch nichtmal annähernd abfahrbereit. Unser Gefährt war wohl für etwa 20 Leute gemacht, mitgefahren sind aber mindestens 43!!!
Ach du meine Güte, ich hab mich zuerst richtig schlecht gefühlt, mit meinem großen Rucksack und dem kleinen dazu in den vollbesetzten Bus zu steigen ... aber schon gleich stellte ich fest, dass mein Gepäckstück winzig war, im Vergleich zu dem, was noch alles reinkam. Einfach unglaublich: ein Typ kletterte mit einer Matratze in den Bus rein!!! Eine Frau kam mit einigen Kisten lebender Hühner an. Ein anderer Passagier schleppte einen uralten Drahtesel mit, der natürlich ganz schön sperrig war, aber egal ... das geht sich alles aus!
Tja und da man ja auch am Weg immer wieder noch Mitfahrer aufklaubt und einige andere aussteigen lässt (eine anspruchsvolle Kraxelübung) und die Straßen ja oft nicht asphaltiert sind, brauchten wir für 50km sage und schreibe ZWEI STUNDEN :)
*ein unvergessliches Erlebnis*

Im kleinen Pangani bin ich eigentlich nur am Faulenzen, mit den Einheimischen quatschen, genießen, rumspazieren, Mangos naschen, den Fischern in den frühen Morgenstunden zuschauen, Sanddollars suchen und finden, baden, lesen, Sonne liegen ... meine letzten richtig unbeschwerten Ferien ... für längere Zeit !!!

Pangani beach - lovely and quiet

sleeping @ the beach ... beautiful - except for the mosquitoes and tse-tse flies at night :(
breakfast just off the beach *I'm loving it*


 the first time I am at the Indian Ocean ... white sands, turquoise water, tropical fishes!
I watch the guys making a dhow-boat!

 Johanna, Kathi and Martin ... we are all crazy backpackers and decide to cook ourselves some delicious food - fresh prawns fresh from the Indian Ocean together with veggies and pasta ... delicous dinner!


 Tanga bay

Monday, January 7, 2013

SERENGETI SAFARI

My 4-day safari was for sure the most impressive part of my trip ... although the most touristy.
It was the first time I went on safari! 

I felt like being right in the middle of a wildlife docu ... it's so incredible that huge animals such as elephants, giraffes, hippos, lions, cheetahs, hyenas, zebras, buffalos, ostrichs, leopards, rhinos and others are happily walking through the landscape ... no fence, no gate. It's something that doesn't exist anywhere except the green parts of Africa!

*AMAZING*
click on the pics to enlarge them...
View into the Ngorongoro Crater ... lotsa animals enjoy being near the big lake, especially during dry season!
 gazelles

ostrich
lion


view into SERENGETI, the great great plains of Africa ... endless land

wildebeest - wildlife migration all year round within the great plains of Serengeti between Tanzania and Kenya

 our campsite ... in the middle of nowhere ... free for lions and buffalos and others to reach
*I'm loving it*

 sunrise in Serengeti

game-viewing in the early morning hours is best ... animals are very active!

cheetah above and zebras below

on the last day, we visit Lake Manyara National Park with lotsa baboons, flamingos and birds



 elephants eat around 20kg of foliage each day ... they have two stomachs to digest everything - and sleep only 4 hours!

Wednesday, January 2, 2013

Via Dubai nach Ostafrika

Mit Emirates Airlines flieg ich von London nach Dar Es Salaam ... obwohl ich Economy Class fliege, komm ich mir vor wie in einem Luxusliner - im zweistöckigen Airbus A380 mit integriertem Sternenfunkelhimmel :)

Der Dubai Airport ist wohl auch einer der besten der Welt und ... mit Blick auf den Burj al Khalifa!

 Dubai - city in the desert !!


Sunday, December 30, 2012

New Year = New Adventures :)

Another year is coming to its end and a new one lies ahead. Although our calendars (Gregorian, Julian, Mayan or whichever) find their end (eg on December 31st or maybe a couple of weeks later), our lives are going to continue.

New challenges lie ahead, new experiences,
new acquaintanceships and new love affairs!

I am very much looking forward to an exciting 2013, 
dancing into the new year once again in London and heading off to TANZANIA on January 1st,
hopping over DUBAI and into Eastern Africa *yipppie*

Life is a great big canvas, and you should throw all the paint you can on it.
*Danny Kaye*


HAPPY NEW YEAR to everybody out there!

Saturday, December 8, 2012

Sieben Wochen Heimaturlaub…


…und die Zeit ist nur so verflogen:
  • auf der supertoll gelungenen Überraschungs-Willkommensparty von meinen Brüdern und Papa organisiert mit Familie, Freunden und Nachbarn um alle unsere Erfolge zu feiern:  11. Schuljahr, Matura und Masterstudium *DANKESCHÖN*
  • während meiner Wien-Woche als ich einige liebe Freunde besuchte, im Musical war, bei Sonnenschein über den Naschmarkt bummelte, Schloss Schönbrunn besichtigte, dem österreichischen Bundespräsident in der Hofburg die Hand schüttelte, bei einer Case Study Challenge mitmachte und die Wiener Kaffeehauskultur genoss.
  • bei einer Wanderung aufs Madereck und als ich mein Tanzbein am Gruenen Ball schwang
  • beim selbsterlegten Martinigansl braten
  • in der Asia Spa Sauna- und Entspannungswelt
  • im steirischen Oberland bei meinen Großeltern
  • beim Kekserl backen, Adventkranz binden und Bratapfel zubereiten
  • in Graz auf ein kurzes tête à tête mit Freunden
  • während der wöchentlichen Massage *Danke Mama, welch großartiges Geschenk*
  • am Glühweinstandl
  • während meiner „Familien-Masterfeier“ bei einem leckeren Essen *herzlichen Dank für die kostbaren Geschenke, ihr Lieben*

Meine Masterarbeit wurde mit EXZELLENT beurteilt und die Sponsion nächste Woche bildet den offiziellen und krönenden Abschluss meines Studiums!!!

Nun, eine Frage drängt sich jetzt natürlich auf: WIE GEHT’S WEITER?

Tjaaa … ich kann die Fragezeichen über meinem Kopf schweben sehen. 

Dennoch - die vielen verschiedenen Ideen, Wünsche und Träume glitzern nur so um die Wette! ;-)
Über originelle „Angebote“ freu ich mich aber trotzdem sehr! Falls also jemand was weiß, nur her damit *g*
Wer’s noch nicht bemerkt hat: ich bin flexibel, zielstrebig, begeisterungsfähig, selbstständig, wissensdurstig, aktiv, anpassungsfähig und kommunikativ :-)

Jetzt gerade sitz ich im Zug übern Semmering, es schneit leicht und ich genieß die schöne Landschaft. Schon in ein paar Stunden lande ich wieder in London. Nächste Woche starte ich voll motiviert durch mit „jobhunting“ und bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, was ich im nächsten Jahr mach – im Jänner – in 23 Tagen – in 552 Stunden in 33.xxx Minuten …

…mein Blind Date mit dem Leben – man weiß nie, was sich vielleicht ergibt ;)





Lebe das beste Leben, das dir möglich ist.
Das Leben ist ein Spiel, dessen Regeln man erlernt, indem man es mitmacht, und zwar bis zum totalen Ende. Sonst wird man aus dem Gleichgewicht geworfen und fortwährend von seinen Veränderungen überrascht.
Die Nicht-Spieler jammern oft und beschweren sich darüber, daß das Glück sie stets ausläßt. Sie weigern sich anzuerkennen, daß sie einen Teil ihres Glücks selbst schmieden können.
- Frank Herbert, Die Ordensburg des Wüstenplaneten

Wednesday, October 17, 2012

CORNWALL

In October, my mum came to visit me in the UK *yippie* After sightseeing in London we went to beautiful Bath and then we rented a car to go down to georgeous Cornwall!!!

Starting in the southwest corner of the island, we went to St. Michael's Mount:

On the next day we saw Land's End and walked part of the stunningly beautiful coast path...

Via St. Ives we went up all the west coast and after a week of travelling back to Bath :)



Tintagle Castle ... this is where King Arthur was supposedly born!

Boscastle north of Tintagle

 Heartland Peninsula

 
Cape Cornwall in the background
 
Tintagle Castle




 
 Heartland Point
 
Jane Austen Centre in Bath :))
She was an English writer in the Georgean times during the reign of King George III and lived in Bath for a few years!
 
 
Thank you for this wonderful vacation, mama :-))

Friday, October 5, 2012

Masterdissertation done

Juhuuu - es ist soweit: vergangene Woche hab ich meine Dissertation eingereicht! Unglaublich, wie schnell die Zeit verging. Mir kommt vor, ich hab grad erst wieder zu studieren begonnen und nun ist das Ziel, auf das ich die letzten zwei Jahre (oder eigentlich viel laenger :) hingearbeitet habe erreicht. 

Von heute auf morgen quasi. Bis zur letzten Minute habe ich geschrieben ... und dann beschlossen, es reicht jetzt und ich drucke mein Werk aus und binde es zu einem Buch. 
Es geht um "Bolsa Familia". Das ist Brasilien's "Familienstipendium". Beduerftige Familien erhalten monatliche Bargeldzahlungen unter der Bedingung, dass sie ihre Kinder zur Schule schicken anstatt zur Arbeit und Arzt- bzw. Impftermine muessen wahrgenommen werden. 
Nun, Bolsa Familia gibt es seit zehn Jahren, Vorgaengerprogramme wurden bereits in den 90ern eingefuehrt. In Brasilien, ist die Armut immer noch enorm hoch und das Land zaehlt zu den "sozial ungleichsten" weltweit. Warum also, konnte Bolsa Familia keinen nachhaltigen Effekt erzielen?
Ich bin zum Schluss gekommen, dass es NOCH keinen langfristigen Effekt gibt weil sich Armut ja nicht von einem auf den andern Tag abschaffen laesst. Brasilien ist ein riesiges Land und die Bedingungen sind in jedem Bundesstaat anders. Neben den knapp 200mio Einwohnern sind auch der geschichtliche sowie kulturelle Hintergrund Brasiliens und das enorme Ausmaß der Korruption Gruende fuer das nur langsame Voranschreiten auf dem Weg aus der Armut. Der Staat muss unterstuetzend mit einer gscheiten Ausbildung fuer ALLE aufkommen, Arbeitsplaetze und qualitativ hochwertige Sozialleistungen schaffen.

Mir ist dieses Thema last minute "zugeflogen". Waehrend ich bei unsren Tabakbauern am Feld war, haben wir uns über die Probleme der Bolsa Família unterhalten und ploetzlich hatte ich meine Dissertation vor Augen. Ein perfektes Thema. Ich kannte die Theorie bereits von meiner frueheren Arbeit für die non-profit Organisation ICEP in Wien, hatte die Praxis hier in Bahia vor mir, stellte meine Hypothese auf und konnte alles akademisch "beweisen" indem ich Feldforschung im Recôncavo Baiano durchfuehrte!
Und so war ich unterwegs - besuchte beduerftige Familien, unterhielt mich mit Aerzten und Lehrern, war im Unterricht von Grund- und Hauptschulen anwesend und durfte sogar in eine Vorlesung einer Privatuni. Ich sprach mit Beamten der diversen Ministerien Bahia's und interviewte eine Menge Leute.
Ein wahnsinnig interessantes Thema und nach ausgiebiger Materialsammlung war ich dann in England, um alles niederzuschreiben ... in vier Wochen.
Die meisten schauten mich stirnrunzelnd und etwas bemitleidenswert an, als ich ihnen das erzaehlte. Ja stimmt, es war nicht viel Zeit. Aber ich hab sie mir sehr gut eingeteilt und konnte alles gut fertigbringen. Klar, wenn ich mehr Zeit gehabt haette, waere alles sicherlich noch besser strukturiert gewesen und ueberhaupt ... aber naja, ich bin auf alle Faelle bereit, meine Masterdissertation zu verteidigen :))


Ueberhaupt dachte ich zum ersten Mal daran, dass ich eigentlich schon sehr stolz sein kann auf mich und das was ich in den letzten Jahren waehrend meiner Studienzeit erleben durfte und erreichen konnte. 
Denk immer daran ... nach den Sternen zu greifen!!! 


You can only be successful if you let your mind go beyond the boundaries that other people have set for themselves.
~ B. Herbert and K. Anderson ~