Saturday, July 18, 2009

Gepaeck ist angekommen!

Juhuuu - mein Gepaeck ist waerend meiner Abwesenheit in Lima angekommen :-))

Colca Cañòn and back to Lima

Mit dem Luxus-Nachtbus ging's also vom Machu Picchu, Cuzco weiter nach Arequipa. Das ist eine sehr schoene Stadt im Sueden Peru's. Die Stadt ist umgeben von Vulkanen und wurde 2001 von einem der haeufigen Erdbeben schwer zerstoert. Heute ist aber bereits wieder alles sehr schoen aufgebaut - aus weissem Vulkangestein! Die Stadt ist verhaeltnismaessig sauber, es gibt viele Einkaufsmoeglichkeiten, Roof Top Bars, schoene Parks, Fussgaengerzonen,... eine echte Raritaet in Peru :-)
Als wir um etwa 6 Uhr morgens ankommen, spricht uns noch am Busbahnhof eine nette Dame vom Turisteninfo-Standl an und so planen wir gleich unsere Tour in den nahen Colca Canyon! Eine Stunde spaeter gehts los: da unsere Tour unter anderem auf fast 5000 m ueber Seehoehe fuehrt, legt uns unser Guide nahe, uns mit Coca Candy und -Cookies einzudekcen. Waehrend der Busfahrt erklaert er vieles zu dieser in Peru und Bolivien legalen Pflanze und dass die Inkas Coca Blaetter kauten um Hunger, Muedigkeit, Kaelte und die Hoehenkrankheit zu mildern. Auch wir versuchen etwa 15 Coca-Blaetter, zusammen mit einem Stueck Kalzium welches als Katalysator dient, um den Prozess zu beschleunigen. Etwa 20 min werden die getrockneten Blaetter gekaut und schon nach kurzer Zeit wird die Zunge taub...

Tja, oben muessen wir natuerlich zum hoechstgelegenen Plumsklo der Welt :-)
Die Landschaft ist einmalig - das Wetterphaenomen "El Niño" beschert alle 4 Jahre ganz kuriose vegetative Veraenderungen :-)
So liegt also Meersand mitten im Gebirge, dazwischen wieder hohe Baeume oder massives Andengestein -Photos folgen!

Auf unserer mehrstuendigen Fahrt sehen wir drei verschiedene Lama Arten: Lamas, Alpacas, Vicuñas und sogar Flamingos!
Zum Mittagessen gibt`s natuerlich Lama- und Alpacafleisch *schmeckt vorzueglich*
Am Nachmittag machen wir eine kurze Trekking-Tour durch das Tal und am Abend bekommen wir bei einer Folkloreshow einen guten Einblick in die Kultur der Ariquipeños

Am Donnerstag gleich in der Frueh gehts auf zum Cruz del Condor - hier kann man viele dieser riesigen Flugtiere beobachten: ihre Fluegelweite betraegt bis zu 3,15 m!

Nach einem gemuetlichen Tag im sonnig-warmen Arequipa fuhren Kathi und ich mit dem Nachtbus Cruz del Sur (ich sag's euch, der Rolls Royce unter den Bussen :-) mit Boarding wie beim Fliegen, Abendessen, Entertainment (Bingo!, Filme oder Musik,...), Polster, Decke, Zahnbuerste und -pasta, 160º Zuruecklegen der Sitze,...) im 1. Stock Panoramasicht ganz vorne wieder zurueck nach Lima!

Die Woche verging einfach wie im Fluge und so trennen sich unsere Wege heute :-(
Ich werde morgen Sonntag rauf nach Màncora fahren um die Sonne und das Meer an der Pazifikkueste im Norden Perus zu geniessen und dann weiter nach Ecuador zu reisen.
Kathi wird naechste Woche schon im Dschungel sein weil's fuer sie dann ja schon wieder ins schoene Oesterreich heimfliegt.
It was soooo much fun travelling with you! All the best, take care and have an adventurous trip Kathi :-)

Wednesday, July 15, 2009

Machu Picchu!

Heute haben Kathi und ich die ehemalige Festung der Inka "Machu Picchu" besucht! Wir sind bereits um 4:00 in der Frueh aufgestanden und dann gleich mit einem der ersten Busse den Berg raufgefahren.
Richtig mystisch hat sich die Festung uns praesentiert - erst nebelverhangen doch schon bald klarte es auf :-) Ausserdem sind wir ein Stueck des beruehmten Inca Trail entlangspaziert und nach einer Tasse Coca-Tee waren wir auch ganz schoen aufgeweckt... Na, das Kopfweh war auf jeden Fall verschwunden :-)

Mit dem Zug "PeruRail" gings wieder runter nach Ollantaytambo, einem urigen Dorf mit nur wenig Touristenzustrom. Die Leute stellen hier aus Lehmerde selbst die Ziegel fuer ihre Haeuser her, gekocht, gesponnen und gewebt,... wird auf der Strasse, alle sitzen gemuetlich beisammen - Frauen, Maenner, Kinder und natuerlich auch das liebe Vieh - vor allem Lamas "Pachas" (oder so) werden hier gehalten.
Ausserdem streunen ueberall Hunde herum :-)

In einem sogenannten Collectivo Bus der alles und jeden mitnimmt sind wir etwa 2 Stunden in die naechste grosse Stadt Cuzco gefahren - von hier fahren wir heute Nacht weiter nach Arequipa zum Canon del Colca - die Schluchten hier sind tiefer als der Grand Canyon!

Gestern sind wir zu Salinen - Salz Solen gefahren und haben ausserdem die damaligen "Glashaeuser" der Inkas in Moray besucht...jaja, das waren ganz schlaue Kerlchen die Inkas, die haben schon richtig Samen gezuechtet und dem rauen Klima auf ueber 3300 Meter angepasst!

Liebe Gruesse aus dem fernen Peru :-)

Sunday, July 12, 2009

Abenteuer pur...

Hallo ihr Lieben,

nach nur wenigen Tagen in Peru hab ich schon so einiges erlebt:
am Freitag bin ich mit Kathi ohne mein Gepaeck - weil das bis dahin ja nicht in Lima ankam - nur mit meinem Handgepaeck-Rucksack und allem was ich also bei mir hatte in Richtung Sueden die Kueste runter nach Nazca aufgebrochen.
Erstmal brauchten wir etwa 1 h um Lima hinter uns zu lassen und dann war hier eigentlich nur noch Wueste - obwohl wir direkt dem Meer entlang fuhren. Es erinnterte an Bilder aus Nordafrika - Sandduenen wohin das Auge blickt, trostlose braune Landschaft - so ging das etwa 6 Stunden dahin :-)
Waehrend der Fahrt blieb der Bus oefters einfach mitten am Highway irgendwo im Nirgendwo stehen und wie aus dem Nichts standen Peruaner da die zustiegen, andere stiegen aus.
...ganz entspannte Fahrt eigentlich bis ploetzlich ein ach so netter Peruaner uns aufmerksam macht:"Achtung, hier ist es nass - er schnappt unsere Rucksaecke die wir am Boden zwischen die Fuesse geklemmt haben und grad hochheben wollen, und gibt sie ober unseren Koepfen auf die Ablage.
Na klar wissen wir dass das nicht sehr gscheit ist und darum zieh ich schnell meine Schuhe an und will die Rucksaecke wieder da runter holen um sie auf den Schoss zu nehmen.
Unglaublich aber waehrend dieser 2 Sekunden hat der pinche capron meinen Rucksack auch schon geschnappt und ist aus dem Bus gehuepft und schon hinter zahlreichen Strassenstandeln verschwunden.
Der Bus hat die Tuere schon wieder zu und will weiter fahren - als ich aussteigen will und dem natuerlich nachjagen moechte halten sie mich zurueck - zu gefaehrlich ;-(

Tja, so ist es also passiert dass ich nun tatsaechlich nur mehr mit dem was ich am Leibe trug dagestanden bin!
Ich wuerde es nicht glauben, wenn es mir nicht selbst passiert waere - innerhalb von 3 Tagen 2x sein Gepaeck zu verlieren, dass kann auch nicht jeder von sich behaupten ;-)

Glueck im Unglueck hatte ich dennoch: mein Reisepass, die Kreditkarte, etwas Bargeld und der fuer die Wiedereinreise nach Peru so wichtige Impfausweis befanden sich zu diesem Zeitpunkt Gott sei Dank in meiner Jacke! Auch meinen Peru Reisefuehrer hatte ich in der Hand und so sind "nur" mein Handy (ihr wisst alle, dass es schon fast ein Jahrzehnt alt ist ;-)) , mp3 Player, USB Stick und auch die ganze leckere Jause und meine neu eingekauften Sachen - Socken, Unterwaesche, Zahnpasta, Batterien,... futsch
Leider ist auch mein Tagebuch, welches mir meine Brueder Alex und Wolfi auf die Reise mitgegeben haben im Rucksack gewesen :-((

Tja, anyway...es war dann auch recht witzig, die Verlustanzeige zu machen - ein Beamter hat um 9 Uhr Abends mit der Hand alles auf einem Zettel notiert. Am naechsten Tag kam ich wieder hin, musste bezahlen und alles war schon fein am Computer getippt *surprise, surprise*
Nur musste ich der POLIZEI erklaeren wie sie das @ Zeichen machen koennen und sonstige Word-Funktionen zeigen :-)
Und - der gute Mann wusste, dass Austria nicht gleich Australien ist *g*

In Nazca also befinden sich die beruehmten Linien, welche schoene Muster und Figuren im Boden darstellen. Sie erstrecken sich ueber mehrere 100 Meter auf einem gebiet von mehreren Quadratkilometern und niemand kann genau sagen, wie sie da eigentlich hingekommen sind. Mit einer Cessna-Maschine haben wir zu fuenft die Nazca Lines ueberflogen - es war wirklich ein tolles Erlebnis, wenn auch eine ziemliche Zumutung fuer meinen Magen :-)
Jaja, grad dass wir keine Loopings drehten ;-)

Gestern Nachmittag hab ich mich dann wieder mal neu eingekleidet und auch einen neuen Rucksack gekauft! Am Abend gings dann weiter ueber die Anden nach Cuzco rein. Nach einer 19-stuendigen Busfahrt bzw. 3 Minuten im Taxi (weil 2 Peruandern, Kathi und mir der grosse Reisebus nach einer Rast davonfuhr!!!) sind wir nun gut angekommen und werden jetzt ein bisschen die Stadt erkunden. Von hier aus werden wir in wenigen auch zum Macchu Picchu aufbrechen.
Jetzt grade fuehl ich mich ein bissl schwindlig...naja, fahr ja nicht jeden Tag von 560m Seehoehe auf ueber 3300m rauf ;-)

Ansonsten gehts mir sehr gut und ich bin bester Laune! Mal sehen, was die naechsten Tage noch an Abenteuer bereit halten ... man moechte ja annehmen, dass es nur noch besser werden kann :-)

Friday, July 10, 2009

Aufgem duat ma nua an Brief...

Hallo aus Lima!

Sonntag - das letzte grosse Grillen fuer ein paar Wochen im Kreise meiner Familie. Ui, wie ich Opa`s Speck vermissen werd :-)

Tja, mit meinem 10,5 kg Rucksack machte ich mich am Montag froehlich auf die Reise. Grosses Danke an Lisa, die mich nach Salzburg mitnahm und zum Bahnhof brachte. Mit dem Zug ging`s durch`s sonnige Bayern nach Muenchen und von dort auf Fensterplaetzen nach Sao Paulo :-)
Der Flug nach Peru rauf war auch noch ganz entspannt - die Landschaft veraenderte sich: Regenwald, Karstgebierge, schneebedeckte Andengipfel und schlussendlich die Pazifikkueste und LIme. Tolle Aussicht auf den Lago Titicaca runter, der hoechstgelegene schiffbare See und mit 170km Laenge auch von beeindruckender Groesse.

Da Lima auf der Suedhalbkugel unseres Planeten liegt ist es derzeit Winter - was sich in meist weissem Himmel niederschlaegt. Die Temeraturen - etwa 20-25 Grad sind perfekt fuer Sightseeing, nur der Pazifik ist leicht frisch *etwa 14 Grad oder sooo*

Tja, ich bin also gut angekommen - mein Gepaeck allerdings leider bis jetzt noch nicht :-((( Nach etwa 3 Anrufen am Flughafen taeglich wissen die Latinos noch immer nicht wo denn mein Gepaeck ueberhaupt ist geschweige denn wann und ob es jemals ankommt. Die Lage scheint also zum Verzweifeln und so hab ich mir eben frisches Gwand gekauft und bin froh, in Magno einen so netten Gastgeber gefunden zu haben der mir nun also mit Shampoo, Zahnpasta, Shirts,.... aushilft. Ausserdem ist der Gute Anwalt und haut sich voll ins Zeug um alle Schadensersatzansprueche geltend zu machen *klingt nicht nur so, ist auch so *drama*

Anyway, mei Papa hat mir nicht umsonst den Ausspruch *aufgem duat ma nua an Brief* mit auf die Reise gegeben und darum geniess ich natuerlich Lima! Jetzt weiss ich wenigstens auch, dass ich das naechste Mal komplett ohne Gepack reisen koennte - man wird eben bescheiden und merkt - man braucht ja wirkli nix unbedingt, dass nicht ins Handgepaeck passt! Oder doch?!?

Lima - die Stadt am Pazifik hat soviele Einwohner wie Oesterreich - allerdings weder U-Bahn noch Zug oder Strassenbahn - die Strassen sind daher dementsprechend verstopft und das macht es umso interessanter, die limenos bei ihrem taeglichen Ueberlebenskampf im Strassenverkehr zu beobachten. Fuer uns Mitteleuropaeer ganz unglaublich wie`s da zugeht. Gebremst wird praktisch gar nicht, dafuer umso mehr gehupt :-)
Interessantes Detail am Rande - sehr viele Autos kommen aus Japan, und zwar sind sie mit japanischen Schriftzeichen versehen...
Jaja, die fahren frisch und froehlich in Gefaehrten dahin, die bei uns nichtmal mehr vor 10 Jahren ein Pickerl bekommen haetten. Dementsprechend hoch sind auch die Abgaswerte, dicker Smog haengt in der Luft und die Lebenszeit meiner Lunge, senkt sich zurzeit drastisch nach unten. Richtig traurig hab ich es gefunden, als mir ein 8-jaehriges Maedchen heute im Park erzaehlt hat, dass sie an Bronchitis erkrankt ist...chronisch natuerlich, wie mir ihre Oma erzaehlt...

Nun zu erfreulicheren Themen - das Essen zum Beispiel: vorzueglich! Ceviche ist roher Fisch, mariniert mit Limettensaft und obendrauf Seegras - es schmeckt erstaunlich gut und nein, ich hab auch noch keine Vergiftungserscheinungen :-) Ausserdem gibt`s fritterte Bananen und Suesskartoffel sowie geroestete Kuckuruckkoerndl - die Peruaner essen das mit Limette drueber und natuerlich scharf.
Das Nationalgetraenk ist uebrigens Pisco Sour, ein Traubenschnaps, und ein sehr schmackhaftes Troepfchen ;-)

Die Leute hier sind alle sehr nett und es ist leicht, mit jemandem ins Gespraech zu kommen. Gestern waren uebrigens Streiks im Zentrum der Stadt - die indigene Bevoelkerung fordert mehr Autonomie, Rechte, Land,... Uebrigens, auch bezueglich Schweingrippe ist hier auch noch alles ruhig und keine Spur von "national holiday" wie in Argentinien.

Gestern hab ich mir Pyramiden aus der Zeit vor der Kolonialisierung angesehen und einiges ueber die Kultur der "Lima" erfahren.
Auch ein sehr kurioses Bild hat sich mir eingepraegt - es gibt hier doch tatsaechlich eine felllose Hunderasse - wunderschoene Tiere, wie man sich ja vorstellen kann. Ihre Koerpertemperatur ist 2 Grad waermer als die "herkoemlicher" Tiere und die Peruaner glauben anscheinend dass diese Hunde Asthma heilen koennen. Meine Theorie ist aber ganz einfach: Sie reizen die Lunge nicht so sehr, da sie ja keine Haare haben... ja, macht Sinn ;-)

Tja, das war ein kurzer Bericht von meinen Erlebnissen hier in Lima. Obwohl ich eigentlich auf mein Gepaeck warten wollte, habe ich mich nun doch entschlossen mit Kathi, eine Salzburgerin die ich in Sao Paulo zufaellig getroffen hab, weiter gen Sueden nach Nazca zu reisen (hier sind die beruehmten Nazca lines zu finden, die man am Besten aus der Vogelperspektive bestaunt). Morgen Freitag am Vormittag geht`s also los!
In Lima wuerde ich ohnehin nun grantig werden - wenn ich in hier sitz und mein Gepack taucht nicht auf.

Have a great weekend und mehr Glueck mit etwaigem Urlaubsgepaeck *ggg*

PS: Fotos konnte ich bis dato leider noch keine uploaden weil der Computer hier meine SD-Card nicht akzeptiert, ja - des haett ich mir eh denken koennen :-)

Saturday, July 4, 2009

Countdown...to South America!

Juhuuu - übermorgen geht's los! Das letzte Studienjahr am IMC Krems ist superschnell vergangen (war ja auch immer genug zu tun :-) , vorigen Donnerstag war nun endlich die lang ersehnte Sponsion *Congrats Miss Bachelor* und ein neuer Lebensabschnitt kann beginnen!

Das letzte Jahr war ziemlich turbulent, ich war schon viel unterwegs und hab wieder einige europäische Länder kennen gelernt und nun, etwa 10 Monate nachdem ich aus den USA zurückgekehrt bin geht's wieder über den großen Teich!

Am Montag, 6. Juli fliege ich ab München über Sao Paulo nach Lima um von dort 7 Wochen lang durch Peru und Ecuador zu backpacken. Meine Reiseroute gestaltet sich bisweilen sehr flexibel - natürlich möchte ich über die Anden trekken und zum berühmten "Weltwunder der Moderne" Macchu Picchu wo die Inkas ihr mächtiges Reich aufbauten, bevor die spanischen Konquistadoren einfielen. Die Pazifikküste rauf geht's dann nach Ecuador und in das tropische Amazonasgebiet wo es eine Menge Tiere zu beobachten gibt.
Außerdem werde ich für etwa 2 Wochen bei einem Projekt in Ecuador mithelfen: ein Österreicher, der vor über 20 Jahren in die Provinz Guayas auswanderte, hat dort in einigen kleinen Dörfern zwei Schulen aufgebaut, eine Krankenstation sowie ein Altenpflegehaus. Es werden also immer motivierte Personen gebraucht, die etwa die Kinder unterrichten, mit ihnen spielen und basteln, ...

Ich bin mir sicher, es wird eine abenteuerliche Zeit und freu mich schon auf zahlreiche schöne Erlebnisse, die hervorragende peruanische Küche und Spezialitäten aus Ecuador, traditionelle Feste der Ureinwohner, spannende Herausforderungen und unvergessliche Eindrücke :-)

Ich hab mir vorgenommen, wenn möglich wöchentlich in meinen Blog zu schreiben um euch von meinem Trip zu berichten. Fragen und Anregungen sind immer willkommen: michaelagrill@gmx.net

I wish you all a great summer!

Sunday, September 28, 2008

Vermont - Canada - Niagara Falls


Am Lake Champlain, bei Burlington verbrachten wir auch zwei äußerst abenteuerreiche Tage: hier hatten wir das erste! Mal Polizeikontakt:
Unsere beiden Pyromanen, Geri und Martin, mussten's mal wieder übertreiben und haben das Lagerfeuer immer wieder zum Aufflammen gebracht - mitten in der Nacht. Tja, irgendwann, als ich es auf Grund von zu viel Flüssignahrung schon im Reich der Träume war, dürfte es dem "Nachtpersonal" zuviel geworden sein und die haben die Cops verständigt.
Die drei Jungs mussten mit auf's Amt - wahrscheinlich war den Polizei die Verständigung mit drei lallenden Österreichern, die praktisch nur niederösterreichischen Dialekt von sich gaben, einfach zu mühsam und so marschierten sie zu Fuss zurück - etwa 4 km.











Vermont - dieser "grüne" Bundesstaat hat mich von der Landschaft her ein bisschen an die Schweiz erinnert.


Wir haben die, in den USA sehr bekannte, Eiscreme Company Ben & Jerry's besucht und uns eifrigst durch das leckere, süße Eisgekühlte geschlemmt!!!










Am 10. August fuhren wir weiter gen Norden und über die Grenze nach Canada bis Montreal rauf.











Diese Stadt ist wirklich toll: Französisches Flair, sehr schöne Altstadt, viele Inseln, tolle Aussichtspunkte, Underground-City und wir sind sogar die Grand Prix Strecke mit Tandem-Bikes abgeradelt :-)













In Montreal haben wir am alten Hafen geschlafen. Dort vermietet eine Privatperson einen großen Asphaltplatz an Pendler, die während der Woche in Montreal arbeiten. Der Herr war sehr nett und ließ uns auf dem Flecken grün, das genauso groß wie ein ein Zelt ist, eben dieses aufschlagen (siehe Photo). *merci beaucoup*

Nach Canada einzureisen, war allerdings eine kleine Herausforderung: die Beamtin fragte uns ganz genau aus, warum wir nach Canada wollen, wohin genau und wo wir schlafen – hm, wir natürlich ganz spontan, nur mit Zelt und Schlafsack unterwegs hatten keinen blassen Schimmer auf welchem Campingplatz wir wollen – wir wussten nur, dass es ja eh so viele gibt… *g* Wie viel Geld wir denn für den Aufenthalt zur Verfügung haben und was wir einführen und so weiter und so fort!!!










Würstel, Eierschwammerl und sogar Frösche - wir grillen einfach alles ;-) *Mahlzeit*




Haben dann auch wirklich so manche Nacht einfach bei einem Farmer übernachtet und haben dadurch viele nette Leute kennengelernt und ein paar "Insidertipps" erfahren ;-)














*Special thanks to Farmer John+Mary* :"Nehmt euch ein bissl ein Holz mit, dann braucht's keines stehlen."
Danke Trapper John ;-)


















Mei war des ein gmiatlicher Tequila-Rausch – von wegen, Voka macht blind ;-)))














Auch Toronto war super – natürlich mussten wir auf den weltberühmten CN-Tower rauf! Ist echt sehr beeindruckend auf dem Glasboden zu stehen und auf die winzig kleinen Menschen am Boden hinunterzuschauen und sogar bis in the States rüber!Weiters sind wir auch im Hippie Viertel gelandet :-)





Der CN-Tower ist mit 553m der höchste Fernsehturm der Welt!



























Niagarafälle – ein Traum! Absolut sehenswert – kann ich echt nur empfehlen. In der Nacht sind sie sogar beleuchtet und es gab ein grandioses Feuerwerk, als wir dort waren!













Mit dem Boot sind wir dann bis direkt vor die Fälle gefahren AMAZING!






















1 - 2 - 3 Schweineberg! *lach*
















Ich im Schmetterlingshaus!












Wir machten auch eine "Journey behind the Falls", was leider genau gar nicht spektakulär war. Man stellt sich ewig an, geht in den Felsen rein hinter die Wasserfälle und sieht dann genau vorne eine große Öffnung wo das Wasser vorbeirauscht...













In die USA wiedereinzureisen war überraschenderweise überhaupt kein Problem – der Beamte wollte nur wissen, wann wir die USA wieder verlassen! Puh, da hab ich aufgeatmet – war ja schon ein bissl nervös da mein J1-Visum schon abgelaufen war und es für diesen Fall dann kein eindeutiges Gesetz gibt – hängt ganz vom Officer ab.



In der letzten Woche ging’s am Lake Erie entlang über Buffalo und Cleveland durch die Bundesstaaten New York, Pennsylvania, Ohio und Indiana rauf nach Chicago.

In Buffalo verschmausten wir eine riesige Platte der berühmten Chicken Wings *sooo good*
Lake Erie – einer der großen Seen ist wie eigentlich wie das Mittelmeer, die Wellen waren super!
Waren auch auf einigen Weingütern aber natürlich nicht zu vergleichen mit unserm hervorragenden Wein! Jaja, der alte Weinbauer hatte wohl seinen Grund, dass er uns gleich vor dem ersten Schluck klarmachte:“Ausgespuckt wird NICHTS“.


Im Bundesstaat Ohio treffen wir auf die sogenannten Amish-People! Diese christliche Religionsgemeinschaft lehnt technischen Fortschritt kategorisch ab - sie fahren also noch mit Pferdefuhrwerken und verwenden ausschließlich Gaslampen (und natürlich Feuer) als Lichtquelle ;-)
Ich hatte die Möglichkeit, mich mit einer Amish Frau zu unterhalten und konnte so sehr viel über ihre Lebensweise und Ansichten erfahren. Es gibt die sogenannte "Rumspringazeit" - Jugendliche dürfen für einen bestimmten Zeitraum eine "modernes Leben" führen, ausgehen, mit Handys telefonieren, in den Cities shoppen... Danach müssen sie sich entscheiden, ob sie mit der Familientradition für immer brechen oder ob sie in ihre Gemeinschaft zurückkehren...






















Waschbären waren einfach zu sehr neugierig und zu wenig scheu und wurden so zum Opfer der Begierde von JÄGERN...
Mehr sei hier aber nicht verraten ;-)